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Archetyp Mars / Ares

Kleine Archetypen-Lehre Teil 1: Mars/Ares

Wichtig zu wissen: Jeder Mensch trägt alle Urprinzipien in sich, nur eben in individuell verschieden ausgeprägter Form. Das Kollektiv-Unbewusste besteht aus verschiedenen Archetypen; sie repräsentieren verschiedene Wesensanteile unserer menschlichen Psyche und wollen alle beachtet werden – aber mit unterschiedlicher Priorität.

Urprinzip Mars

  • Mars-Stimmgabel: 144,72 Hz
  • Kosmische Farbe: Blau, 471 Nm
  • Zugeordnetes Sternzeichen: Widder (21. März bis 19. April)
  • Körperliche Entsprechungen: Kopf, Zähne, Nägel, Haare, Gallenblase, quer gestreifte Muskulatur

Die Lichtseiten

Mars entspricht dem schöpferischen Urfeuer; wenn die Sonne in das Sternzeichen Widder wandert, fängt die Natur an, sich erneut zu entfalten. Die Samen brechen auf und setzen neues Leben in Gang.

Archetyp Mars ist der Impulsgeber, der Pionier, der Neuland erobert. Er ist bekannt und gefürchtet für seinen Zorn und seine Wutausbrüche, aber die kommen und gehen wie ein reinigendes Gewitter – danach scheint wieder die Sonne.

Die Schattenseiten

Oft fehlt diesem Archetypen die Ausdauer; er ist ein Kandidat für sogenannte Strohfeuer: ständig neue Herausforderungen und Ziele, die auch mit hoher Schubkraft angegangen werden, aber auf die Dauer an Reiz verlieren und in Vergessenheit geraten.

Die wilde und ungestüme Vorgehensweise macht den Mars-Typen angreif- und besiegbar.

Typische Krankheiten und Beschwerden

  • Erschöpfungszustände
  • Entzündungen, auch Hirnhautentzündungen
  • Fieberausbrüche
  • Verletzungen aller Art
  • Kopfschmerzen, Zahnschmerzen
  • Augenerkrankungen
  • Gesichtsneuralgien
  • Störungen im Säure-Basen-Haushalt
  • Gallenblasenleiden
  • erhöhte Infektionsneigung
  • Allergien
  • Hypermotorik

Integration und Heilung

Es gilt zu akzeptieren, dass in der Polarität des Lebens immer zwei Seiten wie siamesische Zwillinge zusammengehören. Es gibt kein „gut“ ohne „schlecht“, es gibt keinen „Tag“ ohne „Nacht“, und zu „Yin“ gehört immer auch „Yang“.

Wird ein Teil der Polarität verdrängt, rutscht er tiefer und führt dort sein Schattendasein, um sich irgendwann auf der körperlichen Ebene umso heftiger als Symptom zu manifestieren.

Quellen:
Thomas Künne / Inge Schubert: Die heilende Kraft der Planetenschwingungen. Theorie und Praxis der Phonophorese. Mankau Verlag, 3. Aufl. 2015, ISBN 978-3-938396-63-6
Hans Cousto / Thomas Künne: Heilsame Frequenzen. Wie kosmische Schwingungen unser Wohlbefinden fördern. Mankau Verlag 2016, ISBN 978-3-86374-246-1